Kontinuierlich verfeinerte Datenanalysen und unzählige Tests ermöglichen seit 2009 Wachstum auf hohem Niveau. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist die unterschiedliche Wahrnehmung der Unfallrisiken je nach Wohnort und Freizeitverhalten.
Die Plakat- und TV-Kampagnen wie auch die thematische Ausrichtung des Direkt Marketings werden laufend auf Basis der Learnings weiterentwickelt. Digitale Kanäle werden sowohl als Unterstützung des Direkt Marketings als auch zur direkten Mitgliedergewinnung eingesetzt.
Heute zählt die Paraplegiker Stiftung 1.9 Millionen Gönner:innen aus 1.24 Millionen Haushaltungen. Die Mitgliederbeiträge, Spenden, Erbschaften und Legate erreichen per Ende 2021 88.7 Millionen Franken – das ist ein Plus von 32% (oder über 21 Millionen) seit 1.1.2009.
«In der schon über ein Jahrzehnt dauernden Zusammenarbeit mit Spinas Civil Voices haben wir gemeinsam die Gewinnung neuer Gönner der Stiftung weiterentwickelt. Spinas ist mit der breiten Erfahrung ein wichtiger Sparringpartner für uns und zeigt den gleichen hohen Elan in der Beratung und Entwicklung neuer Ideen wie zur ersten Stunde.»
Christian Hamböck
Arbeiten für die Schweizer Paraplegiker-Stiftung
Gezeichnet fürs Leben.
Nicht nur Motoradfahrer und Gleitschirmflieger können von Querschnittlähmunng betroffen sein. Viel öfter sind es Unfälle bei alltäglichen Aktivitäten, die dazu führen. Mit einer starken Bildidee und Kopfkino schärft die Kampagne über viele Jahre das Bewusstsein für die Risiken im eigenen Leben. Neben dem Präventionsaspekt wird damit auch die Bedeutung der Mitgliedschaft im Gönnerverein gestärkt, denn wir alle könnten im Ernstfall die 250’000 Franken Gegenleisung gut gebrauchen.
Best of Fundraising
Die meisten Unfälle mit Rückenmarksverletzungen geschehen nicht bei Risikosportarten, sondern durch kurze Unaufmerksamkeiten im Alltag, ob im Auto, auf dem Velo, im Haushalt oder beim Wandern. Das Direkt Marketing zur Gewinnung neuer Gönner:innen verdeutlicht jeweils solch schicksalshafte Momente im Leben durch die pointierte zweistufige Erzählweise – hier drei Beispiele.
TV-Spot
Ein überraschendes Storytelling macht emotional erfahrbar, was die Paraplegiker Stiftung für querschnittgelähmte Menschen bedeutet: Die Chance auf ein erfülltes Leben trotz Rollstuhl.
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Im Mittelpunkt steht das 4-minütige Musikvideo «Champions»: Eine Rockband aus jungen Kispi-Patient*innen rockt auf Spital-Utensilien einen Song voller Kraft und Lebensmut, unterstützt von den Profis des Kinderspitals. Die aussergewöhnliche Kreatividee und der Faktor Begeisterung machen die Kampagne auf allen Kanälen zum Erfolg.
Die jungen «Champions» spielen sich in die Herzen des Publikums und lösen eine seltene Solidaritätswelle aus: Lovestorm auf Social Media mit 255’200 Reaktionen, einzigartige Begeisterung im Kispi. Pro-Bono-Leistungen von Medienpartnern vervielfachen das Mediabudget. Und die Spendenbereitschaft übertrifft die Erwartungen: Die Kampagne generiert mehr als 3 Mio. CHF Spenden online, rund 1.5 Mio. CHF kommen durch Mailing und Streuwurf dazu.
Kispi-CEO Georg Schäppi schreibt uns: «Sie haben gemeinsam mit Kreativität, Kompetenz und Herzblut ein Werk geschaffen, das es so in der Schweiz wohl noch nie gegeben hat. Das Musikvideo bewegt die Menschen in unserem Umfeld, die Rückmeldungen sind umwerfend; auch unser Kispi-Team identifiziert sich damit und ist begeistert.»
Musikvideo als Herzstück
So funktionierts.
Das Musikvideo «Champions» bildet das Herzstück der Kampagne.
Mit Plakaten und Anzeigen gewinnen wir die Aufmerksamkeit des Publikums und leiten weiter zur Landingpage.
Die Landingpage ist der zentrale Hub mit Musikvideo, Spendentool, virtuellem Neubau-Rundgang und Patientengeschichten (Gestaltung und Programmierung Landingpage: Getunik).
Auf Social Media wird das Thema «Champions» über Wochen immer wieder neu umgesetzt: mit Musikvideo, Patientengeschichten, Portraits der Mitarbeitenden.
Im Mailing und Streuwurf emotionalisieren wir das «Champions»-Thema mit der Geschichte eines leukämiekranken Mädchens und ihrer erfogreichen Behandlung im Kispi.
Ausserdem: Medien- und Sponsor-Partnerschaften, eine 16-seitige Zeitungsbeilage im Tages-Anzeiger, sowie digitales Retargeting und E-Mailings.
Plakate und Anzeigen





Landingpage

Social Media

Retargeting E-mail

Mailing und Streuwurf
Zeitungsbeilage im Tagesanzeiger

Gold-Edi 2022 in der Kategorie Brand/Image

Im Bild freuen sich von links nach rechts: Beat Egger (Text, Konzept), Susi Kammergruber (Kreationsleitung, Partnerin) und Arun López (Fundraisingleiter Kispi)
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Im Mittelpunkt dieser 360 Grad-Kampagne steht ein Clip mit Engelchen Emelie, das zwei verschieden grosse Flügel hat und darum nicht fliegen kann. Dass Emelie trotz Beeinträchtigung zur Überfliegerin wurde, hat unter anderem mit einer Clickrate zu tun, die weit über dem branchenüblichen Benchmark liegt.
HERZSTÜCK DER KAMPAGNE IST DER VIDEOCLIP «EMILIE»
So funktioniert’s.
Nebst der Email-Journey mit 5 Emails an die bestehenden Spender*innen wurde der Clip auf den SocialMedia-Kanälen und als Video Header im 20Minuten publiziert.
Auf einer Landingpage wurden vertiefte Informationen und die Möglichkeit zum Spenden angeboten.
Als Dank gabs für die Spender*innen im Anschluss an die Aktion eine gedruckte Version der Emelie-Geschichte.
Streuwurf

Die Resonanz.
Der Videoheader wurde in 40% aller Aufrufe bis zum Ende angeschaut.
Die Clickrate von 1.06% liegt weit über dem branchenüblichen Benchmark.
Mit rund 1000 Federn wurde ein Spitzenergebnis erzielt.
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Das Ende der Welt darf nicht das Ende der Menschlichkeit bedeuten. Gerade in abgelegenen Gebieten, wo es keine Spitäler gibt und es oft nicht einmal Strassen hat, ist medizinische Hilfe besonders wichtig. Die Kampagne macht auf einfache, aber attraktive Weise fassbar, wofür Fairmed steht und wem eine Spende zugute kommt.
Die Bilder vom «Ende der Welt» gefallen Schweizer Verlagen so gut, dass sie Fairmed über die Jahre Gratisschaltungen im Wert mehrerer Millionen schenken. Und das internationale Werbefachmagazin «Lürzers Archiv» nimmt die Kampagne in ihre Sammlung herausragender Arbeiten auf.
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