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Bereits bei der ersten Zusammenarbeit 2001 gelingt es mit dem provokativen Inserat «Reizwäsche aus Burma», die Schweizer Firma Triumph International zum Rückzug aus Burma zu bewegen. Aus dieser Erfolgsgeschichte entwickelt sich eine langjährige Partnerschaft.

Aufmerksamstarke Kampagnen bringen beispielsweise Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch Schweizer Rohstoffkonzerne ins öffentliche Bewusstsein. Genauso wie die Abzockerei der Pharmariesen mit teilweise unanständig hohen Medikamentenpreisen im sechsstelligen Bereich. Auch der Schweizer Konzern Syngenta steht wegen Pestizid-Exporten wiederholt im Fokus.

Nebst Kampagnenideen unterstützt die Agentur Public Eye auch bei der Gewinnung neuer Mitglieder und mit einem Imagefilm bei der Positionierung nach dem Namenswechsel.

«Es macht vieles einfacher und effizienter, wenn die Agentur die Besonderheiten einer NGO versteht. Und es macht mehr Freude, wenn sich dein Gegenüber bei der Agentur effektiv für die Anliegen deiner Organisation interessiert. Deshalb arbeite ich gerne mit SCV zusammen.»

Christian Engeli, Kommunikationsleiter

Public Eye

Arbeitsbeispiele Public Eye

Heilung darf keine Geldfrage sein.

Medikamente für gewisse Krebstherapien drohen wegen irrwitzig hoher Preise für viele unbezahlbar zu werden. Public Eye lanciert öffentlichkeitswirksam eine Sammelbeschwerde an den Bundesrat und fordert Zwangslizenzen bei exzessiven Preisen.

Der Name Public Eye ist Programm

Public Eye hat die Augen überall dort, wo Schweizer Konzerne Menschenrechte missachten oder Umwelt zerstören. Der Positionierungsfilm veranschaulicht dies auf humorvolle Weise.

Über 400’000 View für faire Uniformen.

Nothelfer, Polizistinnen, Kondukteure und viele weitere Uniformtragende wollen lieber nichts anhaben, als ausbeuterisch hergestellte Kleidung. Das humorvolle Kampagnenvideo geht viral und sammelt Zehntausende Unterschriften für faire Uniformen.

Hilft Berseticum gegen unethische Medikamentenversuche?

Bei klinischen Tests in Entwicklungsländer missachten Pharmakonzerne oft Sorgfaltspflichten. Damit sich das ändert, entwickelt die Agentur mit «Berseticum forte» ein Mittel, um an oberster Stelle, bei Alain Berset, für Aufsehen zu sorgen (mit Aktionen, Online-Mobilisierung und Unterschriftensammlung).

Provokatives Inserat löst Proteststurm aus.

Als einer der letzten in Burma verweilenden westlichen Konzerne weigert sich Triumph lange, die Kooperation mit dem Militärregime zu beenden. 2001 wird das Inserat von Mitgliedorganisationen der CleanClothCampaign in vielen Ländern publiziert und bewegt zig tausende Menschen zu Protest-E-Mails an Triumph. Neun Monate nach Erscheinen lenkt der Konzern ein.

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Corinne Bucher

Co-Geschäftsleiterin, Beratungsleiterin

043 322 25 30

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Extremer Lärm ist lebensgefährlich. Wir Menschen schützen uns, wenn wir neben einer dröhnenden Flugzeugdüse oder einem Presslufthammer stehen. Das ist ungefähr der Lärmpegel, den Militärsonare oder Schalldruckwellen zur seismischen Suche nach Rohstoffen im Meer erzeugen. Nur können Meerestieren sich nicht dagegen schützen und verenden oft qualvoll.

Das plakative Kampagnenidee gibt dem Thema erstmals ein Gesicht und wird von Oceancare und Partnerorganisationen weltweit genutzt. Ein erster Erfolg ist die Anerkennung der schädlichen Auswirkungen von Unterwasserlärm durch UNO-Meeresschutzgremien. Zudem erhält Oceancare den Status als UN-Sonderberaterin für Meeresfragen.

In den Folgejahren wird die Kampagne gezielt auf Länder und Institutionen gerichtet, die Unterwasserlärm verursachen: Von der US Navy bis hin zu den Malediven, Kroatien und Spanien, die im Meer nach Ölvorkommen suchen.

Zu einem Grosserfolg wird crossmediale Kampagne gegen die Ölsuche rund um die Balearen-Inseln. Angestossen durch den witzigen Ibiza-Party-Clip, Facebook-Ads und Inserate kommen innert weniger Wochen über 250’000 Petitionsunterschriften zusammen. Kurze Zeit später lenkt die spanische Regierung ein und lässt die Pläne fallen.

Inserate- und Plakatsujets

Ibiza-Party-Clip zur Balearen-Petition

Landingpage mit Overlay zum Protestaufruf an die Kroatische Regierung

Landingpage

Mit dem Kreativkonzept «Mit Menschen» überzeugen und begeistern wir die Mitmenschen bei Misereor in Deutschland. Denn damit gelingt es uns, die Haltung von Misereor in zwei Worte zu fassen.

Aus der Kombination mit berührenden Gesichtern und herausfordernden Schlagzeilen entstehen die starken Plakate und der neue Image-Spot. Die Botschaft ist klar: Wo Ungerechtigkeit, Gewalt oder Armut herrschen, stellt sich MISEREOR an die Seite der Menschen.

Die Plakate und digitalen Plakate mit Bewegtbild sind deutschlandweit zu sehen. Dazu kommen Fülleranzeigen und die digitale Begleitung der Kampagne. Die Landingpage mit Spendenmöglichkeit bietet vertiefte Einblicke in die Lebensgeschichten der portraitierten Mitmenschen.

Neben der Imagekampagne arbeiten wir auch bei weiteren Projekten eng mit Misereor zusammen, etwa bei der Entwicklung der Corporate Identity, der Kreation diverser Fundraising-Mailings und der Umsetzung digitaler Donor-Journeys.

Imagespot

Plakate

Digitale Aussenwerbung

Fülleranzeigen

Social Media

Landingpage

Fundraising-Mailing

Wir alle kennen Bilder mit bunten Korallen und Fischen aus der Tourismuswerbung. Die erfolgreiche Kampagne macht sichtbar, dass es die Unterwasserwelt in dieser Reinheit schon heute nicht mehr gibt. Weil die störenden Plastikobjekte sich harmonisch ins Bild einfügen, schaut man trotzdem hin und setzt sich mit dem Thema auseinander.

Die Attraktivität dieser Botschaftsvermittlung macht die Kampagne auch zum Liebling der Verlage. Dank stets neuen Sujets werden die Inserate seit 2015 regelmässig und oft ganzseitig gratis publiziert. Über die Jahre hinweg erhält OceanCare so eine Werbepräsenz im Wert von etlichen Millionen Franken geschenkt.

Im Zusammenhang mit der Pandemie erhält die Kampagne zusätzliche Schubkraft. Weil Schutzmasken Plastik enthalten und Milliarden von Einwegmasken in Umlauf geraten, kreiert die Agentur aktuelle Sujets und Animationen für Digitalplakatstellen. Und das ist noch lange nicht das Ende dieser Kampagne.

Inserate

Inserate und Digitalplakate während der Pandemie

Im Mittelpunkt steht das 4-minütige Musikvideo «Champions»: Eine Rockband aus jungen Kispi-Patient*innen rockt auf Spital-Utensilien einen Song voller Kraft und Lebensmut, unterstützt von den Profis des Kinderspitals. Die aussergewöhnliche Kreatividee und der Faktor Begeisterung machen die Kampagne auf allen Kanälen zum Erfolg.

Die jungen «Champions» spielen sich in die Herzen des Publikums und lösen eine seltene Solidaritätswelle aus: Lovestorm auf Social Media mit 255’200 Reaktionen, einzigartige Begeisterung im Kispi. Pro-Bono-Leistungen von Medienpartnern vervielfachen das Mediabudget. Und die Spendenbereitschaft übertrifft die Erwartungen: Die Kampagne generiert mehr als 3 Mio. CHF Spenden online, rund 1.5 Mio. CHF kommen durch Mailing und Streuwurf dazu.

Kispi-CEO Georg Schäppi schreibt uns: «Sie haben gemeinsam mit Kreativität, Kompetenz und Herzblut ein Werk geschaffen, das es so in der Schweiz wohl noch nie gegeben hat. Das Musikvideo bewegt die Menschen in unserem Umfeld, die Rückmeldungen sind umwerfend; auch unser Kispi-Team identifiziert sich damit und ist begeistert.»

Musikvideo als Herzstück

So funktionierts.

Das Musikvideo «Champions» bildet das Herzstück der Kampagne.

Mit Plakaten und Anzeigen gewinnen wir die Aufmerksamkeit des Publikums und leiten weiter zur Landingpage.

Die Landingpage ist der zentrale Hub mit Musikvideo, Spendentool, virtuellem Neubau-Rundgang und Patientengeschichten (Gestaltung und Programmierung Landingpage: Getunik).

Auf Social Media wird das Thema «Champions» über Wochen immer wieder neu umgesetzt: mit Musikvideo, Patientengeschichten, Portraits der Mitarbeitenden.

Im Mailing und Streuwurf emotionalisieren wir das «Champions»-Thema mit der Geschichte eines leukämiekranken Mädchens und ihrer erfogreichen Behandlung im Kispi.

Ausserdem: Medien- und Sponsor-Partnerschaften, eine 16-seitige Zeitungsbeilage im Tages-Anzeiger, sowie digitales Retargeting und E-Mailings.

Plakate und Anzeigen

Landingpage

Social Media

Retargeting E-mail

Mailing und Streuwurf

Zeitungsbeilage im Tagesanzeiger

Gold-Edi 2022 in der Kategorie Brand/Image

Im Bild freuen sich von links nach rechts: Beat Egger (Text, Konzept), Susi Kammergruber (Kreationsleitung, Partnerin) und Arun López (Fundraisingleiter Kispi)

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