Wie immer bei SVP-Initiativen klingt der Titel verlockend: Wer ist schon dagegen, dass wir mehr selber bestimmen können? Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich der Name jedoch als Etikettenschwindel. Denn in Tat und Wahrheit greift die Initiative den Schutz der Menschen- und Grundrechte an. Unser aller Rechtsschutz würde beschnitten, das Bundesgericht als oberste Hüterin der Grundrechte entmachtet.
 
Die Entlarvung dieser Mogelpackung ist denn auch der strategische Ansatz für die von uns entwickelte Nein-Kampagne für die Allianz der Zivilgesellschaft (Schutzfaktor M). Mit der Umbenennung in Selbstbeschneidungs– statt Selbstbestimmungs-Initiative und der visuell inszenierten Beschneidung der Rechte wird vor Augen geführt, welche Konsequenzen eine Annahme der Vorlage hätte.

Unter dem Dach von Schutzfaktor M engagieren sich 115 Organisationen und Hilfswerke sowie gegen 11’000 Einzelpersonen für ein deutliches Nein zum Angriff auf die Grundwerte und die unabhängige Justiz der Schweiz. Jede Organisation wirbt in ihrem Umfeld offline und online für die Ablehnung. Dafür wurden rund ein Dutzend unterschiedliche Sujets kreiert, in denen je nach Ausrichtung der Organisation Kinderrechte, Frauenrechte, Behindertenrechte usw. beschnitten werden.

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