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Es sind aussergewöhnliche Zeiten, die wir erleben. Wir hoffen von Herzen, dass es dir und deinem Umfeld gut geht!

Mit diesem Blogbeitrag möchten wir dir und deinem Team kurz aufzeigen, wie unsere Agentur mit dieser aussergewöhlichen Situation umgeht und wie wir die Spendensituation einschätzen.

Die Agentur ist im Home Office so leistungsfähig wie an der Ankerstrasse

Um handlungsfähig zu bleiben, haben wir bereits am 2. März grösstenteils auf Home Office umgestellt. Nach 3 Wochen rein digitaler Zusammenarbeit können wir sagen: Wir sind voll und ganz handlungsfähig.

Wir können sowohl die kreative Qualität gewährleisten wie auch die Einhaltung der Termine. Und im Austausch mit unseren Kunden über Videokonferenzen zeigen sich kaum Einschränkungen. Wir arbeiten mit der Plattform Whereby, die keine besondere Technik erfordert ausser einem Laptop (oder Tablet) mit Kamera, Mikrofon und Internetzugang.

Wie wir die Spendenbereitschaft einschätzen

Die Schweizer Bevölkerung hat sich immer überaus grosszügig gezeigt bei Katastrophen. Für die Erdbebenopfer in Haiti wurden alleine der Glückskette 66.7 Millionen gespendet, beim Tsunami sogar über 225 Millionen und im Inland beim Bergsturz von Gondo im Wallis waren es 74 Millionen.

Wie wird die Bevölkerung jetzt reagieren?

Wir erleben gerade alle gemeinsam eine beispiellose Krisensituation, wie wir sie bisher nicht einmal aus der Distanz kannten. Verständlicherweise findet zurzeit fast nur das Beachtung in den Medien, was im Zusammenhang mit Corona steht. In diesen Zeiten werden es Spendenaufrufe ohne Bezug zur Krise schwer haben, weil deren Unterstützung weniger dringlich ist.

Doch für Corona-bezogene Spendenaufrufe ist in Anbetracht der Schweizer Grosszügigkeit und des Ausmasses der Krise eine Solidaritätwelle denkbar, die vielleicht sogar über das bisher bekannte Niveau hinaus geht. Wir erwarten, dass sehr viele Menschen mithelfen wollen, die Krise in der Schweiz, aber auch in Entwicklungsländern, die noch viel stärker betroffen sein werden, zu bewältigen. Und für viele – insbesondere alte Menschen – ist Spenden die einfachste Möglichkeit dazu.

Was bedeutet das fürs Fundraising 2020?

Alle Organisationen, die in irgendeiner Weise etwas zur Bewältigung der Krise im In- oder Ausland beitragen, sollten ihre Fundraising-Massnahmen darauf abstimmen. Zu dieser Gruppe von NPOs gehören nicht nur Gesundheitsorganisationen, sondern wohl auch manche Entwicklungshilfswerke, Behinderten-Organisationen und Sozialwerke.

Diesen NPOs empfehlen wir zum einen, die Themenplanung 2020 zu überdenken und bis zum Frühherbst möglichst auf Fundraising-Aufrufe mit Bezug zur Corona-Krise umzustellen.

Zum zweiten erwarten wir einen grossen Schub beim digitalen Spenden, wie wir ihn bisher immer bei medial verbreiteten Katatstophen beobachtet haben. Sinnvoll sind darum konzertierte Spendenaufrufe mit dem gleichen Inhalt über Brief, E-Mail, Social Media, eventuell ergänzt durch Programatic Ads.

Für alle NPOs ohne direkten Bezug zur Corona-Krise – zum Beispiel Umweltorganisationen -, ist es empfehlenswert, jetzt für Projekte mit einer hohen Dringlichkeit Spenden zu sammeln und darauf hinzuweisen, dass gerade durch das aktuelle Krisenerlebnis schnelle Fortschritte möglich sind auch beim Klima- oder Meeresschutz.

Unser Beitrag zur Bewältigung der Krise

Mittel beschaffen, um Hilfe zu ermöglichen, das ist das, was wir können. Wir stehen in diesen aussergewöhnlichen Krisenzeiten bereit, aussergewöhnlichen Einsatz zu leisten, um dich und dein Team zu unterstützen.

Gute Gesundheit, gute Gedanken und uns allen eine gute Zukunft!

Beste Wünsche

Gaby Füchslin, Susi Kammergruber, Steph Huwiler, Lorenz Spinas

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